News · Praxis

CompanyMood – Effektive Messung der Mitarbeiterzufriedenheit

mitarbeiterzufriedenheit_companymood_850x300

Der Schlüssel zum Erfolg: Zufriedene Mitarbeiter

Warum sind Unternehmen wie Google, Facebook oder Apple so erfolgreich am Markt?

Der Schlüssel ihres Erfolges liegt im Engagement ihrer Mitarbeiter. Studien, wie die von StepStone, haben herausgefunden, dass zufriedene Mitarbeiter motivierter und engagierter ihrer Arbeit nachgehen. Damit sind geringere Fehlzeiten, eine geringere Fluktuation und ein effektiveres Recruiting verbunden, was Kosten spart und einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz sichert. Wie man die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit entsprechenden Maßnahmen steigern kann, habe ich bereits berichtet. Im letzten Blogartikel habe ich die Online Reise Plattform TravelBird vorgestellt, die bereits viele dieser Maßnahmen erfolgreich umsetzt.

Um die Mitarbeiterzufriedenheit im Unternehmen zu steigern, muss man sie jedoch zunächst ermitteln. Nicht immer hat man allerdings als Chef einen so guten Einblick über die derzeitige Stimmung im Team und kann entsprechende Strategien entwickeln und die notwendigen Maßnahmen einleiten. Hier dient der Feelgood Manager als hervorragendes Bindeglied zwischen Mitarbeitern und Geschäftsführung. Doch wie misst man die Mitarbeiterzufriedenheit eigentlich richtig?

Messung der Mitarbeiterzufriedenheit

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten die Zufriedenheit im Unternehmen zu messen: direkt und indirekt. Indirekt misst man über Kenngrößen, wie Krankenstand, Mitarbeiterfluktuation, Kündigungsraten, Fehltage oder Fehlerraten. Die Kenngrößen treffen zwar eine Aussage über die Zufriedenheit im Unternehmen, aber wichtige Fragen, etwa – warum und womit Mitarbeiter zufrieden oder unzufrieden sind, bleiben offen.

Einen besseren Aufschluss über eventuelle Problemfelder oder Änderungswünsche gibt eine direkte Befragung. Mittlerweile werden solche Befragungen fast ausschließlich online getätigt. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass eine entsprechende Anonymität gewährleistet wird und personenbezogene Daten (z.B. Rechneradressen, die sich einem Arbeitsplatz zuweisen lassen) durch technische Maßnahmen von den Umfragedaten getrennt werden.

Bei meiner Artikelrecherche zum Thema bin ich dabei über ein großartiges Start up gestoßen, was ich im Folgenden gern näher vorstellen möchte.

CompanyMood – Aus der Praxis geboren

Markus Schwed – Mitbegründer der Firma CompanyMood kam die Idee 2012 während eines früheren Jobs. Eines seiner damaligen Teammitglieder kündigte überraschend und hinterließ „brennende Erde“. Ein darauf folgender Stimmungscheck im Team auf Flipcharts wurde über die Zeit zu einem Projekt und schließlich zu einer einfachen Software. 2014 gründete Markus zusammen mit Orlando Policicchio darauf aufbauend das Unternehmen CompanyMood.

CompanyMood-Team
Orlando Policicchio und Markus Schwed

Wie funktioniert CompanyMood?

Wöchentlich wird innerhalb von nur 30 Sekunden pro Mitarbeiter, voll anonymisiert mit einer einfach zu bedienenden Software die Stimmung abgefragt. Smilys drücken das jeweilige Stimmungsgefühl aus und über spezielle Buttons können die dazu gehörigen Gründe, wie Arbeitszeiten, Kommunikation, Kollegen, Arbeitsmittel, Gehalt etc. ausgewählt werden. Dazu können Nachrichten über eine Mitteilungsbox jederzeit anonym oder transparent versendet werden. So kann bereits nach einer Woche eine verlässliche Aussage zum Betriebsklima über ein sogenanntes Stimmungsbarometer visualisiert werden. Stärken werden mit Hilfe der Software schneller erkannt und Schwächen können frühzeitig und gezielt angegangen werden.

Die Messung erfolgt per Web-Login im Browser oder per App auf dem Handy. Für Mitarbeiter ohne PC Zugang erfolgt die Erfassung über fest installierte Terminals (Tablets). Das ist vor allem für Unternehmen aus dem Gesundheitswesen, der Logistik, der Gastronomie und dem Einzelhandel sinnvoll, in denen nicht alle Mitarbeiter über eine E-Mail Adresse und über keinen bzw. nur eingeschränkten Zugang zu einem PC verfügen.

Über CompanyMood

Ob Startup oder Großkonzern, CompanyMood bietet für jede Unternehmensgröße ein entsprechendes Paket an. Derzeit nutzen vor allem Unternehmen aus dem Mittelstand wie Rothenberger, Burgerista und Bukalapak das Tool. In Zukunft ist aber auch die ein oder andere Zusammenarbeit mit DAX-Konzernen geplant. Das Unternehmen konzentriert sich derzeit hauptsächlich auf den D-A-CH Markt, internationale Kooperationen, wie die mit Bukalapak sind aber weiterhin denkbar und vor allem im europäischen Ausland geplant.

2016 wurde CompanyMood übrigens von Pioneers 500 zu einem der 500 vielversprechendsten early stage Technologie-Startups weltweit gewählt. Ich bin gespannt, wie CompanyMood in Zukunft den Markt für Mitarbeiterfeedbacksysteme erobert und drücke Orlando und Markus ganz fest die Daumen.

Mehr über CompanyMood erfahrt Ihr auf deren Webseite unter: www.company-mood.de

Advertisements

Ein Kommentar zu „CompanyMood – Effektive Messung der Mitarbeiterzufriedenheit

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s