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Dein persönliches Feelgood Management: Don’t worry – be happy!

15 Gründe, warum wir uns manchmal unglücklich fühlen, es aber eigentlich nicht sein müssen.

Bobby McFerrin hat sogar einen Song darüber geschrieben. Und zugegebener Maßen hat mir dieser schon oft in meinem Leben gute Laune bereitet, wenn ich eigentlich nicht so gut drauf war. Manchmal nimmt man es selbst kaum wahr, aber im Alltag können uns ganz schön viele kleine Dinge runterziehen und unzufrieden machen. Unzufriedenheit kann die unterschiedlichsten Ursachen haben und tritt in zahlreichen Facetten auf. Manchmal scheinen wir einfach keine andere Wahl zu haben oder es fehlt uns – ganz simpel – ein bisschen Freude im Alltag. Aber stimmt das? Ist das fehlende Stückchen Glück durch unsere Lebensumstände verursacht oder ist es vielleicht sogar selbst verschuldet? Während Depressionen, Burnout oder andere psychische Leiden teils als schwere Krankheiten zu behandeln sind, gibt es Faktoren die sich negativ auf unsere Stimmung auswirken, die wir selbst beeinflussen können. Im Artikel erkläre ich Euch heute 15 Gründe, warum man sich manchmal unglücklich und unzufrieden fühlt und wie sich diese miese Stimmung (hoffentlich) schnell beseitigen lässt.

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„In every life we have some trouble but when you worry you make it double“

1. Don’t worry be happy!

Bobby McFerrin hat es klar getroffen: „The lack of worry can certainly create happiness!“ Wenn wir besorgt sind, schaffen wir eine innere Unruhe in uns, die nirgendwo hinführt. Die Sorge um etwas führt zu keiner Aktion – im Gegenteil – sie lähmt uns und macht uns unfähig einen klaren Gedanken zu fassen um eine Lösung für das Problem zu finden. Diese Energie kann man aber besser anders einsetzen, nämlich für die Dinge gebrauchen, die man auch selbst kontrollieren kann. Dem Rest solltet Ihr einfach seinen Lauf lassen.

„Sich Sorgen zu machen ist wie in einem Schaukelstuhl zu sitzen. Man tut etwas, kommt aber nicht voran. Um ihn in Bewegung zu halten, muss man viel Energie aufbringen. Trotzdem kommt man nicht vom Fleck. Und durch das ständige Hin und Her werden wir immer erschöpfter und kraftloser.“

Sorgen machen ist also nur sinnvoll, so lange sie uns nicht handlungsunfähig machen, sondern wir etwas unternehmen können. Sorgen um Ereignisse die unwahrscheinlich sind oder die wir nicht beeinflussen können, kosten uns nur unnötig Energie.
Um aus diesem Sorgen Karussell aussteigen zu können, sollte man sich seiner Sorgen bewusst werden, negative Gedanken anhalten, hinterfragen und durch zuversichtliche Gedanken ersetzen. Auch wenn es sich schwer anhört: Wir können unsere Gedanken bewusst stoppen. Am besten funktioniert das durch Ablenkung oder in dem man sich selbst Mut zuspricht. Vielleicht schreibt Ihr Euch Eure Sorgen auch einmal auf und stellt Euch die Frage, was schlimmsten Falles passieren kann und was es anschließend für Möglichkeiten für euch gibt. Überlegt so lange bis Euch etwas einfällt und überlegt dann wie ihr das Ereignis verhindern könnt. Und vergesst nicht dabei zu lächeln. Lachen ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Kummer!

2. Kontrolle

Ich kann es selbst manchmal kaum glauben und es passiert mir immer wieder: Die Dinge verlaufen manchmal anders als ich geplant habe oder mir wünschen würde. 😉 Leider habe ich weder übersinnliche Kräfte, noch bin ich Superwoman. Ich kann daher eigentlich nur mein eigenes Handeln kontrollieren, nicht das der Anderen oder gar das Wetter (sonst würde wirklich viel die Sonne scheinen). Damit müssen wir Frieden schließen und die Dinge akzeptieren wie sie kommen. Sorgen bringen hier gar nichts.

3. Neid

Wenn wir unsere Mitmenschen beneiden und diesen etwas nicht gönnen, dann machen wir deren Glück zu unserem Unglück. Das Vergleichen und ständiger Neid führen zu unguten Gefühlen. Wir fühlen uns unterlegen, haben ein schlechtes Selbstwertgefühl, wenig Selbstvertrauen und sind unzufrieden. Gefühle von Ärger bis hin zu Wut, Hass oder Feindseligkeit sind die Folge. Wenn wir neidisch sind, können wir nicht schätzen und genießen, was wir besitzen. Deshalb ist es in unserem eigenen Interesse, dass wir Neidgefühle vermeiden.
Wie überwinden wir solche Gefühle?
Sich mit anderen zu vergleichen ist menschlich und kann helfen dass wir uns weiterentwickeln. Wenn wir dies allerdings ständig tun und dabei schlecht abschneiden, übersehen wir unseren Reichtum und werden nur noch unzufriedener. Es gibt immer jemanden der besser ist als wir, deshalb sollten wir uns nur mit uns selbst vergleichen. Honoriert Eure Erfolge, Eure Erkenntnisse, Leistungen und Euren Lebensweg. Statt sich zu vergleichen, sollte man sich durch den Erfolg anderer lieber angespornt fühlen und sich fragen, was man tun oder lernen kann, um das zu erreichen, was der andere hat. Überlegt am besten jeden Tag wofür Ihr dankbar sein könnt. Ein Lächeln, ein nettes Gespräch, ein Feierabendbier mit einem guten Freund – macht Euch bewusst, wie „reich“ Ihr schon seid mit dem was Ihr habt und erlebt.

4. Nicht alle Träume werden wahr.

Es gibt Leute, die sagen, sie wäre nur glücklich, wenn sie 100 Millionen auf dem Konto haben. Und andere die sagen, dass sie glücklich sind, wenn sie zu Hause mit ihrer Familie ein gutes Essen genießen. Was glaubt Ihr, wer ist glücklicher? Hochgesteckte Ziele sind toll, aber wenn man sein Glück an diesen Zielen bemisst, die vielleicht eintreten, vielleicht aber auch nicht, wird man nie in der Gegenwart zufrieden sein. Daher ist es wichtig, dass man auch im Alltag Dinge findet, die einen glücklich machen.

5. Das halb leere Glas.

Ist Dein Glass auch immer halb leer anstatt halb voll? Wer pessimistisch veranlagt ist, konzentriert sich eher auf das Schlechte, als auf das Gute in seinem Leben. Dabei ist es gar nicht so schwer den Fokus auf das Positive zu legen und das Gute im Menschen zu sehen.

The more you focus on the sunshine, the less the shadows will invade your perspective.

6. Einsamkeit.

Der Mensch ist ein soziales Wesen und Einsamkeit belastet ihn. Falls Ihr Euch allein oder einsam fühlt, versucht erst einmal herauszufinden was Euch genau fehlt. Sind es soziale Kontakte? Emotionale Bindungen? Selbstliebe? Ein bisschen Smalltalk mit anderen kann anstrengend sein, wenn man nicht der Typ dafür ist, aber auch das kann man lernen. Egal ob man übers Wetter, das Fernsehprogramm oder die Fußballergebnisse spricht.
Freunde sind wichtig, aber stell am besten keine Erwartungen an Deine Freunde. Mit dem einen kannst Du vielleicht über Gott und die Welt philosophieren, mit dem anderen wandern gehen und wieder ein anderer teilt mit dir ein anderes Hobby. Ein einzelner Mensch kann und braucht nicht alle Bedürfnisse erfüllen. Freunde sind wichtig und Freundschaften sollten gepflegt werden. Denn wenn man weiß, dass man Freunde hat, auf die man sich verlassen kann, geht es einem automatisch gleich ein Stückchen besser.

7. Materialismus

Geld allein macht nicht glücklich. Wenn Du nur noch noch einen Tag zu leben hättest, was würdest Du tun? Sicher nicht versuchen noch ein wenig mehr Geld zu verdienen, sondern Zeit mit Deinen Lieben verbringen oder andere Momente schaffen die glücklich machen. Fokussiere Dich da drauf und lebe nach Deinen Wertvorstellungen. Das wird Dich glücklicher machen als jede Art von Materialismus.

8. Zeitverschwendung

Kennt Ihr Eure „Big Five for Life“?
Setzt Euch einmal hin und überlegt, was die fünf Dinge sind, die dazu führen, dass Ihr am Ende Eures Lebens sagt – das war genau das Leben, was ich führen wollte! Kreist im Kalender alles ein, was zur Erreichung dieser Ziele beiträgt und fragt Euch bei den anderen Einträgen für wen ihr sie macht und warum sie so viel Platz in Eurem Leben einnehmen, wenn sie nicht dazu beitragen, eines Eurer fünf Ziele zu erreichen.

9. Relax

Nimm Dir Zeit um zu relaxen. Wir alle brauchen ein wenig Zeit für uns. Egal ob es auf der Couch, beim Joggen oder in der Natur ist. Nimm Dir Zeit um Dich vom Lärm und Stress des Alltages zu erholen. Deine mentale Gesundheit wird es Dir danken.

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10. Leidenschaft

Ich glaube dass eine Spitzenleistung ohne Leidenschaft nicht erzielbar ist. Deshalb ist es zum einen wichtig seine Leidenschaft zu kennen und zum anderen diese zu leben. Was nützt es uns von Wochenende zu Wochenende oder Urlaub zu Urlaub zu leben? Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir tatsächlich in der Arbeit. Deshalb sollten wir alle auch viel Spaß bei dem haben, was wir tun. Nur so können wir uns erfüllt fühlen.

11. Leben im Hier und Jetzt

Manchmal leben wir zu sehr in der Vergangenheit oder machen uns zu starke Sorgen um die Zukunft. Aus der Vergangenheit können wir lernen, aber sie sollte uns nicht gefangen halten. Bedauern, was wäre gewesen wenn, späte Einsichten – sind gut um neue Erkenntnisse zu gewinnen, aber ändern lässt sich Geschehenes nicht mehr. Genauso wenig wie wir uns zu sehr mit der Zukunft auseinandersetzen sollten. Ziele sind gut und wichtig. Vielleicht habt Ihr auch meinen Artikel im Online Magazine Pure&Positive zu den Big Five 4 Life gelesen. Dabei geht es um Eure Big 5 for Life, zu denen ich gern in Zukunft noch etwas mehr berichten werde. Dabei wird schnell klar, dass man auch den Weg zu seinen Big Five so gestalten soll, dass man glücklich ist und diesen genießen soll. Vielleicht klappt ja das ein oder andere in Eurem Leben nicht, aber warum sollte man deswegen unglücklich sein? Auch der Weg kann abenteuerlich sein und glücklich machen.

12. Gesundheit

Ungesundes Essen, wenig Sport, wenig Schlaf und Stress können sich negativ auf unsere Psyche auswirken. Nicht umsonst heißt es „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ Bei schlechter Laune hilft mir oftmals eine Sporteinheit, Sonnenschein oder gesundes Essen. Okay, zugegeben: Manchmal hilft auch nur noch Relaxen auf der Couch mit vieeeeel Schokolade. Und auch das darf man sich ab und zu gönnen.

13. Perfektionismus

Es gibt drei Arten von Perfektionismus: Selbstperfektionismus, bei dem Du die perfektionistischen Erwartungen an Dich selbst richtest, sozialer Perfektionismus, bei dem Du glaubst, dass andere von dir erwarten perfekt zu sein und Fremdperfektionismus, bei dem Du erwartest, dass andere perfekt sind. Alle drei Arten sind der totale Glückskiller. Perfekt zu sein ist ein unrealistisches Ziel was man an sich oder andere stellen kann. Das konstante Scheitern am Unerreichbaren wird einem dauerhaft traurig stimmen.

14. Mut zum Scheitern

Manche Menschen haben so große Angst einen Fehler zu machen, dass sie viele Dinge einfach unversucht lassen. Stellt Euch mal vor, wie das funktioniert hätte, als Ihr laufen gelernt habt. Wahrscheinlich würdet Ihr immer noch krabbeln. Leider verlieren wir oftmals als Erwachsene unseren Mut Fehler zu machen. So lassen wir viele Chancen liegen, die uns vielleicht zu unserem Glück verholfen hätten. Chancen also besser nicht ignorieren, sondern aufgreifen, Risiko eingehen und springen. Du wirst erstaunt sein, wie sich Dein Leben verändern wird.

15. Langeweile

Wer kein Risiko eingeht und Angst vor Herausforderungen hat, kann schnell gelangweilt sein. Mit all den technischen Erfindungen und Sicherheitsbestimmungen kann in unserer modernen Gesellschaft schon mal ein klein wenig Abenteuer fehlen. Aber auch das muss nicht sein. Du musst nur die Augen offen halten und auch ein paar mal über Deinen Schatten springen und Grenzen überwinden. Es gibt noch genügend Abenteuer da draußen die nur auf Dich warten!

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